Lieder zur Trauung

Hier stellen wir Ihnen Lieder vor, die Sie für Ihren Trauugottesdienst auswählen und mit der Gemeinde singen können. Diese Lieder werden von unseren Organisten auf der Orgel begleitet werden. Unsere Vorschläge stammen alle aus dem Evangelischen Gesangbuch, das sowohl im Michelchen, als auch in der Elisabethkirche in ausreichender Zahl vorliegt.

Unsere Vorschläge sind sortiert nach Liedern, die sich zum Eingang eignen, die in der Mitte unmittelbar vor der Trauung passen oder die zum Abschluss als Lob und Danklied gesungen werden können.

Wir zeigen Ihnen das Notenbild, und den Text der Lieder. Sie können sich darüberhinaus die erste Strophe des jeweiligen Liedes auch vorsingen lassen.

Lieder zum Eingang

EG 165 Gott ist gegenwärtig ... | EG 166 Tut mir auf die schöne Pforte ... | EG 170 Komm, Herr, segene uns ... | 302 Du meine Seele singe ... | 316 Lobe den Herren, den mächtigen König ... | 324, 1-2+ 13-14Ich singe Dir mit Herz und Mund ... | 503,1+13f Geh aus mein Herz ... | Verschiedene Lieder nach der Kirchenjahreszeit ...

1. Tut mir auf die schöne Pforte,
führt in Gottes Haus mich ein;
ach wie wird an diesem Orte
meine Seele fröhlich sein!
Hier ist Gottes Angesicht,
hier ist lauter Trost und Licht.

2. Ich bin, Herr, zu dir gekommen,
komme du nun auch zu mir.
Wo du Wohnung hast genommen,
da ist lauter Himmel hier.
Zieh in meinem Herzen ein,
laß es deinen Tempel sein.

Erste Strophe vorsingen lassen:

3. Laß in Furcht mich vor dich treten, / heilige du Leib und Geist, / daß mein Singen und mein Beten / ein gefällig Opfer heißt. / Heilige du Mund und Ohr, / zieh das Herze ganz empor.

4. Mache mich zum guten Lande, / wenn dein Samkorn auf mich fällt. / Gib mir Licht in dem Verstande / und, was mir wird vorgestellt, / präge du im Herzen ein, / laß es mir zur Frucht gedeihn. Mt 13,23

5. Stärk in mir den schwachen Glauben, / laß dein teures Kleinod mir / nimmer aus dem Herzen rauben, /
halte mir dein Wort stets für, / daß es mir zum Leitstern dient / und zum Trost im Herzen grünt.

6. Rede, Herr, so will ich hören, / und dein Wille werd erfüllt; / nichts laß meine Andacht stören, / wenn der Brunn des Lebens quillt; / speise mich mit Himmelsbrot, tröste mich in aller Not.
Trauung mitgestalten

1. Tut mir auf die schöne Pforte,
führt in Gottes Haus mich ein;
ach wie wird an diesem Orte
meine Seele fröhlich sein!
Hier ist Gottes Angesicht,
hier ist lauter Trost und Licht.

2. Ich bin, Herr, zu dir gekommen,
komme du nun auch zu mir.
Wo du Wohnung hast genommen,
da ist lauter Himmel hier.
Zieh in meinem Herzen ein,
laß es deinen Tempel sein.
Erste Strophe vorsingen lassen:

3. Laß in Furcht mich vor dich treten, / heilige du Leib und Geist, / daß mein Singen und mein Beten / ein gefällig Opfer heißt. / Heilige du Mund und Ohr, / zieh das Herze ganz empor.

4. Mache mich zum guten Lande, / wenn dein Samkorn auf mich fällt. / Gib mir Licht in dem Verstande / und, was mir wird vorgestellt, / präge du im Herzen ein, / laß es mir zur Frucht gedeihn. Mt 13,23

5. Stärk in mir den schwachen Glauben, / laß dein teures Kleinod mir / nimmer aus dem Herzen rauben, /
halte mir dein Wort stets für, / daß es mir zum Leitstern dient / und zum Trost im Herzen grünt.

6. Rede, Herr, so will ich hören, / und dein Wille werd erfüllt; / nichts laß meine Andacht stören, / wenn der Brunn des Lebens quillt; / speise mich mit Himmelsbrot, tröste mich in aller Not.

1. Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen,
sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

2. Keiner kann allein Segen sich bewahren.
Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen.
Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen,
schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn.
Erste Strophe vorsingen lassen:

3. Frieden gabst du schon, Frieden muss noch werden,
wie du ihn versprichst uns zum Wohl auf Erden.
Hilf, dass wir ihn tun, wo wir ihn erspähen -
die mit Tränen säen, werden in ihm ruhn.

4. Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen,
sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

Text und Melodie: Dieter Trautwein 1978

1. Du meine Seele, singe,
wohlauf und singe schön
dem, welchem alle Dinge
zu Dienst und Willen stehn.
Ich will den Herren droben
hier preisen auf der Erd;
ich will ihn herzlich loben,
solang ich leben werd.

Erste Strophe vorsingen lassen:

2. Wohl dem, der einzig schauet / nach Jakobs Gott und Heil! / Wer dem sich anvertrauet, / der hat das beste Teil, / das höchste Gut erlesen, / den schönsten Schatz geliebt; / sein Herz und ganzes Wesen / bleibt ewig unbetrübt.

3. Hier sind die starken Kräfte, / die unerschöpfte Macht; / das weisen die Geschäfte, / die seine Hand gemacht: / der Himmel und die Erde / mit ihrem ganzen Heer, / der Fisch unzähl’ge Herde / im großen wilden Meer.

4. Hier sind die treuen Sinnen, / die niemand Unrecht tun, / all denen Gutes gönnen, / die in der Treu beruhn. / Gott hält sein Wort mit Freuden, / und was er spricht, geschicht; / und wer Gewalt muss leiden, / den schützt er im Gericht.

5. Er weiß viel tausend Weisen, / zu retten aus dem Tod, / ernährt und gibet Speisen / zur Zeit der Hungersnot, / macht schöne rote Wangen / oft bei geringem Mahl; / und die da sind gefangen, / die reißt er aus der Qual.

6. Er ist das Licht der Blinden, / erleuchtet ihr Gesicht, / und die sich schwach befinden, / die stellt er aufgericht’. / Er liebet alle Frommen, / und die ihm günstig sind, / die finden, wenn sie kommen, / an ihm den besten Freund.

7. Er ist der Fremden Hütte, / die Waisen nimmt er an, / erfüllt der Witwen Bitte, / wird selbst ihr Trost und Mann. / Die aber, die ihn hassen, / bezahlet er mit Grimm, / ihr Haus und wo sie saßen, / das wirft er um und um.

8. Ach ich bin viel zu wenig, / zu rühmen seinen Ruhm; / der Herr allein ist König, / ich eine welke Blum. / Jedoch weil ich gehöre / gen Zion in sein Zelt, / ist’s billig, dass ich mehre / sein Lob vor aller Welt.

Text: Paul Gerhardt 1653
Melodie: Johann Georg Ebeling 1666

1dt. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren,
lob ihn, o Seele, vereint mit den himmlischen Chören.
Kommet zuhauf,
Psalter und Harfe, wacht auf,
lasset den Lobgesang hören!

Erste Strophe vorsingen lassen:

2dt. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, / der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, / der dich erhält, / wie es dir selber gefällt; / hast du nicht dieses verspüret?

3dt. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, / der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet. / In wie viel Not / hat nicht der gnädige Gott / über dir Flügel gebreitet!

4dt. Lobe den Herren, der sichtbar dein Leben gesegnet, / der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet. / Denke daran, / was der Allmächtige kann, / der dir mit Liebe begegnet.

5dt. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen. / Lob ihn mit allen, die seine Verheißung bekamen. / Er ist dein Licht, / Seele, vergiss es ja nicht. / Lob ihn in Ewigkeit. Amen.

1.engl. Praise to the Lord, the Almighty, the King of creation! / O my soul, praise him, for he is thy health and salvation! / All ye, who hear, / Now to his temple draw near, / Joining in glad adoration!

1. Ich singe dir mit Herz und Mund,
Herr, meines Herzens Lust;
ich sing und mach auf Erden kund,
was mir von dir bewusst.

2. Ich weiß, dass du der Brunn der Gnad
und ewge Quelle bist,
daraus uns allen früh und spat
viel Heil und Gutes fließt.
Erste Strophe vorsingen lassen:

3. Was sind wir doch? Was haben wir / auf dieser ganzen Erd, / das uns, o Vater, nicht von dir / allein gegeben werd?

4. Wer hat das schöne Himmelszelt / hoch über uns gesetzt? / Wer ist es, der uns unser Feld / mit Tau und Regen netzt?

5. Wer wärmet uns in Kält und Frost? / Wer schützt uns vor dem Wind? / Wer macht es, dass man Öl und Most / zu seinen Zeiten find’t?

6. Wer gibt uns Leben und Geblüt? / Wer hält mit seiner Hand / den güldnen, werten, edlen Fried / in unserm Vaterland?

7. Ach Herr, mein Gott, das kommt von dir, / du, du musst alles tun, / du hältst die Wach an unsrer Tür / und lässt uns sicher ruhn.

12. Du füllst des Lebens Mangel aus / mit dem, was ewig steht, / und führst uns in des Himmels Haus, / wenn uns die Erd entgeht.

13. Wohlauf, mein Herze, sing und spring / und habe guten Mut! / Dein Gott, der Ursprung aller Ding, / ist selbst und bleibt dein Gut.

14. Er ist dein Schatz, dein Erb und Teil, / dein Glanz und Freudenlicht, / dein Schirm und Schild, dein Hilf und Heil, / schafft Rat und lässt dich nicht.

Text: Paul Gerhardt 1653
Melodie: Nun danket all und bringet Ehr (Nr. 322)
Satz: Johann Crüger 1653

1. Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
schau an der schönen Gärten Zier
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben,
sich ausgeschmücket haben.

Erste Strophe vorsingen lassen:

8. Ich selber kann und mag nicht ruhn, / des großen Gottes großes Tun / erweckt mir alle Sinnen; / ich singe mit, wenn alles singt, / und lasse, was dem Höchsten klingt, / aus meinem Herzen rinnen, / aus meinem Herzen rinnen.

13. Hilf mir und segne meinen Geist / mit Segen, der vom Himmel fleußt, / dass ich dir stetig blühe; / gib, dass der Sommer deiner Gnad / in meiner Seele früh und spat / viel Glaubensfrüchte ziehe, / viel Glaubensfrüchte ziehe.

14. Mach in mir deinem Geiste Raum, / dass ich dir werd ein guter Baum, / und lass mich Wurzel treiben. / Verleihe, dass zu deinem Ruhm / ich deines Gartens schöne Blum / und Pflanze möge bleiben, / und Pflanze möge bleiben.

Text: Paul Gerhardt 1653
Melodie: August Harder vor 1813

Traulieder in der Mitte

Lieder, die in der Mitte, direkt vor der Trauhandlung gesungen werden können und diese vorbereiten:

| 238 Herr, vor dein Antlitz treten zwei ... | 239 Freuet euch im Herren allewege ... | 240 Du hast uns, Herr, in dir verbunden ... |

1. Herr, vor dein Antlitz treten zwei,
um künftig eins zu sein
und so einander Lieb und Treu
bis in den Tod zu weihn.

Erste Strophe vorsingen lassen:2. Sprich selbst das Amen auf den Bund, / der sie vor dir vereint; / hilf, dass ihr Ja von Herzensgrund / für immer sei gemeint.3. Zusammen füge Herz und Herz, / dass nichts hinfort sie trennt; / erhalt sie eins in Freud und Schmerz / bis an ihr Lebensend.Text: Viktor Friedrich von Strauß und Torney 1843Melodie: Nun danket all und bringet Ehr (Nr. 322)

1. Freuet euch im Herren allewege!
Abermals vernehmt es: Freuet euch!
Dass er Hand in Hand zum Bund euch lege,
neigt sich Gott zu euch vom Himmelreich.
Eure Liebe, die euch hier verbindet,
ist von seiner Liebeshuld verklärt.
Wo in Gott der Mensch zum Menschen findet,
ist der Segen stets noch eingekehrt.

Erste Strophe vorsingen lassen:

2. Lasst die Lindigkeit, die ihr erfahren, / kund sein allen Menschen, die ihr zählt. / Kündet fortan von dem Wunderbaren, / das in dieser Stunde euch beseelt. / Euer Gott ist unter euch getreten! / Segnend war er euren Herzen nah! / Ja, in euren Taten und Gebeten / sei bezeugt, was euch von ihm geschah.

3. Sorget nichts! Vielmehr in allen Dingen / dürft ihr alles, was euch je bedrängt, / in Gebet und Flehen vor ihn bringen, / der als Vater hört, als König schenkt. / Sorget nichts! Ihr kennt den Wundertäter! / Er weiß alles, was ihr hofft und bangt! / Der Mensch tritt vor Gott als rechter Beter, /der im Bitten schon voll Freude dankt.

4. Und der Friede Gottes, welcher höher / als Vernunft und Erdenweisheit ist, / sei in eurem Bund euch täglich näher / und bewahre euch in Jesus Christ. / Er bewahre euer Herz und Sinne! / Gottes Friede sei euch zum Geleit! / Er sei mit euch heute zum Beginne; / er vollende euch in Ewigkeit!

5. Freut euch. Doch die Freude aller Frommen / kenne auch der Freude tiefsten Grund. / Gott wird einst in Christus wiederkommen! / Dann erfüllt sich erst der letzte Bund! / Er, der nah war, wird noch einmal nahen. / Seine Herrschaft wird ohn Ende sein. / Die sein Reich schon hier im Glauben sahen, / holt der König dann mit Ehren ein.

Text: Jochen Klepper 1941
Melodie: Friedrich Hofmann 1981/82 

1. Du hast uns, Herr, in dir verbunden,
nun gib uns gnädig das Geleit.
Dein sind des Tages helle Stunden,
dein ist die Freude und das Leid.
Du segnest unser täglich Brot,
du bist uns nah in aller Not.

Erste Strophe vorsingen lassen:

2. Lass unsre Liebe ohne Wanken, / die Treue lass beständig sein. / Halt uns in Worten und Gedanken / von Zorn, Betrug und Lüge rein. / Lass uns doch füreinander stehn, / gib Augen, andrer Last zu sehn.

3. Lehr uns, einander zu vergeben, / wie du in Christus uns getan. / Herr, gib uns teil an deinem Leben, / dass nichts von dir uns scheiden kann. / Mach uns zu deinem Lob bereit, / heut, morgen und in Ewigkeit.

Text: Walter Heinecke 1968
Melodie: O dass ich tausend Zungen hätte (Nr. 330)

Danklieder am Ende

Lieder, die zum Abschluss gesungen werden können und Dankcharakter haben:

| 302 Du meine Seele singe ... | 316 Lobe den Herren, den mächtigen König ... | 321 Nun danket alle Gott ... | 324, 1-2+ 13-14 Ich singe Dir mit Herz und Mund ... | 331 Großer Gott wir loben dich ... | 334 Danke für diesen guten Morgen ... | 380 Ja ich will euch tragen ... | 427 Solang es Menschen gibt auf Erden ... | 432 Gott gab uns Atem ... | 503,1+13f Geh aus mein Herz ... | 555 Unser Leben sei ein Fest ... | 619 Er hält die ganze Welt in seiner Hand (Spiritual) ... | 621 Ins Wasser fällt ein Stein ... | 632 Wenn das Brot, das wir teilen ... | 638 Ich lobe meinen Gott ... |

1. Du meine Seele, singe,
wohlauf und singe schön
dem, welchem alle Dinge
zu Dienst und Willen stehn.
Ich will den Herren droben
hier preisen auf der Erd;
ich will ihn herzlich loben,
solang ich leben werde.

Erste Strophe vorsingen lassen:


2. Wohl dem, der einzig schauet / nach Jakobs Gott und Heil! / Wer dem sich anvertrauet, / der hat das beste Teil, / das höchste Gut erlesen, / den schönsten Schatz geliebt; / sein Herz und ganzes Wesen / bleibt ewig unbetrübt.

3. Hier sind die starken Kräfte, / die unerschöpfte Macht; / das weisen die Geschäfte, / die seine Hand gemacht: / der Himmel und die Erde / mit ihrem ganzen Heer, / der Fisch unzähl’ge Herde / im großen wilden Meer.

4. Hier sind die treuen Sinnen, / die niemand Unrecht tun, / all denen Gutes gönnen, / die in der Treu beruhn. / Gott hält sein Wort mit Freuden, / und was er spricht, geschicht; / und wer Gewalt muss leiden, / den schützt er im Gericht.

5. Er weiß viel tausend Weisen, / zu retten aus dem Tod, / ernährt und gibet Speisen / zur Zeit der Hungersnot, / macht schöne rote Wangen / oft bei geringem Mahl; / und die da sind gefangen, / die reißt er aus der Qual.

6. Er ist das Licht der Blinden, / erleuchtet ihr Gesicht, / und die sich schwach befinden, / die stellt er aufgericht’. / Er liebet alle Frommen, / und die ihm günstig sind, / die finden, wenn sie kommen, / an ihm den besten Freund.

7. Er ist der Fremden Hütte, / die Waisen nimmt er an, / erfüllt der Witwen Bitte, / wird selbst ihr Trost und Mann. / Die aber, die ihn hassen, / bezahlet er mit Grimm, / ihr Haus und wo sie saßen, / das wirft er um und um.

8. Ach ich bin viel zu wenig, / zu rühmen seinen Ruhm; / der Herr allein ist König, / ich eine welke Blum. / Jedoch weil ich gehöre / gen Zion in sein Zelt, / ist’s billig, dass ich mehre / sein Lob vor aller Welt.

Text: Paul Gerhardt 1653
Melodie: Johann Georg Ebeling 1666

1dt. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren,
lob ihn, o Seele, vereint mit den himmlischen Chören.
Kommet zuhauf,
Psalter und Harfe, wacht auf,
lasset den Lobgesang hören!

Erste Strophe vorsingen lassen:

2dt. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, / der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, / der dich erhält, / wie es dir selber gefällt; / hast du nicht dieses verspüret?

3dt. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, / der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet. / In wie viel Not / hat nicht der gnädige Gott / über dir Flügel gebreitet!

4dt. Lobe den Herren, der sichtbar dein Leben gesegnet, / der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet. / Denke daran, / was der Allmächtige kann, / der dir mit Liebe begegnet.

5dt. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen. / Lob ihn mit allen, die seine Verheißung bekamen. / Er ist dein Licht, / Seele, vergiss es ja nicht. / Lob ihn in Ewigkeit. Amen.

1.engl. Praise to the Lord, the Almighty, the King of creation! / O my soul, praise him, for he is thy health and salvation! / All ye, who hear, / Now to his temple draw near, / Joining in glad adoration!

1dt. Nun danket alle Gott
mit Herzen, Mund und Händen,
der große Dinge tut
an uns und allen Enden,
der uns von Mutterleib
und Kindesbeinen an
unzählig viel zugut
bis hierher hat getan.

Erste Strophe vorsingen lassen:

2dt. Der ewigreiche Gott / woll uns bei unserm Leben / ein immer fröhlich Herz / und edlen Frieden geben / und uns in seiner Gnad / erhalten fort und fort / und uns aus aller Not / erlösen hier und dort.

3dt. Lob, Ehr und Preis sei Gott / dem Vater und dem Sohne / und Gott dem Heilgen Geist / im höchsten Himmelsthrone, / ihm, dem dreiein’gen Gott, / wie es im Anfang war / und ist und bleiben wird / so jetzt und immerdar.

Text und Melodie: Martin Rinckart (um 1630) 1636
(Melodiefassung nach Johann Crüger 1647)

1. Ich singe dir mit Herz und Mund,
Herr, meines Herzens Lust;
ich sing und mach auf Erden kund,
was mir von dir bewusst.

2. Ich weiß, dass du der Brunn der Gnad
und ewge Quelle bist,
daraus uns allen früh und spat
viel Heil und Gutes fließt.

Erste Strophe vorsingen lassen:

3. Was sind wir doch? Was haben wir / auf dieser ganzen Erd, / das uns, o Vater, nicht von dir / allein gegeben werd?

4. Wer hat das schöne Himmelszelt / hoch über uns gesetzt? / Wer ist es, der uns unser Feld / mit Tau und Regen netzt?

5. Wer wärmet uns in Kält und Frost? / Wer schützt uns vor dem Wind? / Wer macht es, dass man Öl und Most / zu seinen Zeiten find’t?

6. Wer gibt uns Leben und Geblüt? / Wer hält mit seiner Hand / den güldnen, werten, edlen Fried / in unserm Vaterland?

7. Ach Herr, mein Gott, das kommt von dir, / du, du musst alles tun, / du hältst die Wach an unsrer Tür / und lässt uns sicher ruhn.

12. Du füllst des Lebens Mangel aus / mit dem, was ewig steht, / und führst uns in des Himmels Haus, / wenn uns die Erd entgeht.

13. Wohlauf, mein Herze, sing und spring / und habe guten Mut! / Dein Gott, der Ursprung aller Ding, / ist selbst und bleibt dein Gut.

14. Er ist dein Schatz, dein Erb und Teil, / dein Glanz und Freudenlicht, / dein Schirm und Schild, dein Hilf und Heil, / schafft Rat und lässt dich nicht.

Text: Paul Gerhardt 1653
Melodie: Nun danket all und bringet Ehr (Nr. 322)
Satz: Johann Crüger 1653

1. Großer Gott, wir loben dich,
Herr, wir preisen deine Stärke.
Vor dir neigt die Erde sich
und bewundert deine Werke.
Wie du warst vor aller Zeit,
so bleibst du in Ewigkeit.

Erste Strophe vorsingen lassen:

2. Alles, was dich preisen kann, / Cherubim und Seraphinen, / stimmen dir ein Loblied an, / alle Engel, die dir dienen, / rufen dir stets ohne Ruh: / »Heilig, heilig, heilig!« zu.
Jes 6,3

3. Heilig, Herr Gott Zebaoth! / Heilig, Herr der Himmelsheere! / Starker Helfer in der Not! / Himmel, Erde, Luft und Meere / sind erfüllt von deinem Ruhm; / alles ist dein Eigentum.

11. Herr, erbarm, erbarme dich. / Lass uns deine Güte schauen; / deine Treue zeige sich, / wie wir fest auf dich vertrauen. / Auf dich hoffen wir allein: / lass uns nicht verloren sein.

Text: Ignaz Franz 1768 nach dem »Te Deum laudamus« 4. Jh.
Melodie: Lüneburg 1668, Wien um 1776, Leipzig 1819

1. Danke für diesen guten Morgen,
danke für jeden neuen Tag.
Danke, dass ich all meine Sorgen
auf dich werfen mag.

Erste Strophe vorsingen lassen:

2. Danke für alle guten Freunde,
danke, o Herr, für jedermann.
Danke, wenn auch dem größten Feinde
ich verzeihen kann.

3. Danke für meine Arbeitsstelle, / danke für jedes kleine Glück. / Danke für alles Frohe, Helle / und für die Musik.

4. Danke für manche Traurigkeiten, / danke für jedes gute Wort. / Danke, dass deine Hand mich leiten / will an jedem Ort.

5. Danke, dass ich dein Wort verstehe, / danke, dass deinen Geist du gibst. / Danke, dass in der Fern und Nähe / du die Menschen liebst.

6. Danke, dein Heil kennt keine Schranken, / danke, ich halt mich fest daran. / Danke, ach Herr, ich will dir danken, / dass ich danken kann.

Text und Melodie: Martin Gotthard Schneider (1961) 1963

1. Ja, ich will euch tragen
bis zum Alter hin.
Und ihr sollt einst sagen,
dass ich gnädig bin. Jes 46,3.4

Erste Strophe vorsingen lassen:

2. Ihr sollt nicht ergrauen,
ohne dass ich’s weiß,
müsst dem Vater trauen,
Kinder sein als Greis.

3. Ist mein Wort gegeben, / will ich es auch tun, / will euch milde heben: / Ihr dürft stille ruhn.

4. Stets will ich euch tragen / recht nach Retterart. / Wer sah mich versagen, / wo gebetet ward?

5. Denkt der vor’gen Zeiten, / wie, der Väter Schar / voller Huld zu leiten, / ich am Werke war.

6. Denkt der frühern Jahre, / wie auf eurem Pfad / euch das Wunderbare / immer noch genaht.

7. Lasst nun euer Fragen, / Hilfe ist genug. / Ja, ich will euch tragen, / wie ich immer trug.

Text: Jochen Klepper 1938
Melodie und Satz: Samuel Rothenberg 1939

1. Solang es Menschen gibt auf Erden,
solang die Erde Früchte trägt,
solang bist du uns allen Vater,
wir danken dir für das, was lebt.

Erste Strophe vorsingen lassen:

2. Solang die Menschen Worte sprechen,
solang dein Wort zum Frieden ruft,
solang hast du uns nicht verlassen.
In Jesu Namen danken wir.

3. Du nährst die Vögel in den Bäumen. / Du schmückst die Blumen auf dem Feld. / Du machst ein Ende meinem Sorgen, / hast alle Tage schon bedacht.

4. Du bist das Licht, schenkst uns das Leben, / du holst die Welt aus ihrem Tod, / gibst deinen Sohn in unsre Hände, / er ist das Brot, das uns vereint.

5. Darum muss jeder zu dir rufen, / den deine Liebe leben lässt: / Du, Vater, bist in unsrer Mitte, / machst deinem Wesen uns verwandt.

Text: Dieter Trautwein 1966/1972 nach dem niederländischen »Zolang er mensen zijn op aarde« von Huub Oosterhuis (1958) 1960
Melodie: Tera de Marez Oyens 1960

1. Gott gab uns Atem, damit wir leben.
Er gab uns Augen, dass wir uns sehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben,
dass wir auf ihr die Zeit bestehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben,
dass wir auf ihr die Zeit bestehn.

Erste Strophe vorsingen lassen:

2. Gott gab uns Ohren, damit wir hören.
Er gab uns Worte, dass wir verstehn.
Gott will nicht diese Erde zerstören.
Er schuf sie gut, er schuf sie schön.
Gott will nicht diese Erde zerstören.
Er schuf sie gut, er schuf sie schön.

3. Gott gab uns Hände, damit wir handeln.
Er gab uns Füße, dass wir fest stehn.
Gott will mit uns die Erde verwandeln.
Wir können neu ins Leben gehn.
Gott will mit uns die Erde verwandeln.
Wir können neu ins Leben gehn.

Text: Eckart Bücken 1982
Melodie: Fritz Baltruweit 1982

1. Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
schau an der schönen Gärten Zier
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben,
sich ausgeschmücket haben.

Erste Strophe vorsingen lassen:

8. Ich selber kann und mag nicht ruhn, / des großen Gottes großes Tun / erweckt mir alle Sinnen; / ich singe mit, wenn alles singt, / und lasse, was dem Höchsten klingt, / aus meinem Herzen rinnen, / aus meinem Herzen rinnen.

13. Hilf mir und segne meinen Geist / mit Segen, der vom Himmel fleußt, / dass ich dir stetig blühe; / gib, dass der Sommer deiner Gnad / in meiner Seele früh und spat / viel Glaubensfrüchte ziehe, / viel Glaubensfrüchte ziehe.

14. Mach in mir deinem Geiste Raum, / dass ich dir werd ein guter Baum, / und lass mich Wurzel treiben. / Verleihe, dass zu deinem Ruhm / ich deines Gartens schöne Blum / und Pflanze möge bleiben, / und Pflanze möge bleiben.

Text: Paul Gerhardt 1653
Melodie: August Harder vor 1813

1dt. Unser Leben sei ein Fest,
Jesu Geist in unserer Mitte,
Jesu Werk in unseren Händen.
Jesu Geist in unseren Werken.
Unser Leben sei ein Fest
an diesem Morgen (Abend) und jeden Tag.

Erste Strophe vorsingen lassen:

2dt. Unser Leben sei ein Fest,
Brot und Wein für unsere Freiheit.
Jesu Wort für unsere Wege,
Jesu Weg für unser Leben.
Unser Leben sei ein Fest
an diesem Morgen (Abend) und jeden Tag.

1engl. May our living be a feast,
Jesus’ spirit be in our midst,
Jesus’ works be those of our hands,
Jesus’ spirit in all of our works.
May our living be a feast,
this very morning (evening) and ev’ry day.

Text: Str. 1: Alois Albrecht, Bernhard Ferkinghoff, Karin Heinen, Josef Metternich 1972; Str. 2: Kurt Rose 1981; englisch von Evelyn John Talbot-Ponsonby 1976
Melodie: Peter Janssens 1972

1dt. Er hält die ganze Welt in seiner Hand,
er hält die ganze Welt in seiner Hand,
er hält die ganze Welt in seiner Hand,
Gott hält die Welt in seiner Hand.

Erste Strophe vorsingen lassen:

2dt. Er hält das winzig kleine Baby in seiner Hand,
er hält das winzig kleine Baby in seiner Hand,
er hält das winzig kleine Baby in seiner Hand,
Gott hält das Baby in seiner Hand.

3dt. Er hält die Sonne und den Mond in seiner Hand,
er hält die Sonne und den Mond in seiner Hand,
er hält die Sonne und den Mond in seiner Hand,
Gott hält sie beide in seiner Hand.

4dt. Er hält auch dich und mich in seiner Hand,
er hält auch dich und mich in seiner Hand,
er hält auch dich und mich in seiner Hand,
Gott hält auch dich und mich in seiner Hand.

1engl. He’s got the whole world in his hands,
He’s got the whole world in his hands,
He’s got the whole world in his hands,
He’s got the whole world in his hands.

2engl. He’s got the tiny little baby in his hands,
He’s got the tiny little baby in his hands,
He’s got the tiny little baby in his hands,
He’s got the baby in his hands.

3engl. He’s got the sun and the moon in his hands,
He’s got the sun and the moon in his hands,
He’s got the sun and the moon in his hands,
He’s got the sun and the moon in his hands.

4engl. He’s got you and me brother (sister) in his hands,
He’s got you and me brother (sister) in his hands,
He’s got you and me brother (sister) in his hands,
He’s got you and me in his hands.

Es können weitere Strophen hinzugefügt werden.
Spiritual
Text: überliefert

1. Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht
und das Wort, das wir sprechen, als Lied erklingt,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe, die alles umfängt,
in der Liebe, die alles umfängt.

Erste Strophe vorsingen lassen:

2. Wenn das Leid jedes Armen uns Christus zeigt / und die Not, die wir lindern, zur Freude wird, / dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, / dann wohnt er schon in unserer Welt. / Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht / in der Liebe, die alles umfängt, / in der Liebe, die alles umfängt.

3. Wenn die Hand, die wir halten, uns selber hält / und das Kleid, das wir schenken, auch uns bedeckt, / dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, / dann wohnt er schon in unserer Welt. / Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht / in der Liebe, die alles umfängt, / in der Liebe, die alles umfängt.

4. Wenn der Trost, den wir geben, uns weiter trägt / und der Schmerz, den wir teilen, zur Hoffnung wird, / dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, / dann wohnt er schon in unserer Welt. / Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht / in der Liebe, die alles umfängt, / in der Liebe, die alles umfängt.

5. Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist / und der Tod, den wir sterben, vom Leben singt, / dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, / dann wohnt er schon in unserer Welt. / Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht / in der Liebe, die alles umfängt, / in der Liebe, die alles umfängt.

Das Lied spielt in der ersten Strophe auf das Rosenwunder bei Elisabeth von Thüringen an.
Text: Claus-Peter März (1981) 1985
Melodie: Kurt Grahl (1981) 1985

Strophen
1. Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt, damit ich lebe.
Ich lobe meinen Gott, der mir die Fesseln löst, damit ich frei bin.

Kehrvers
Ehre sei Gott auf der Erde
in allen Straßen und Häusern,
die Menschen werden singen,
bis das Lied zum Himmel steigt.
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Frieden auf Erden.

Erste Strophe vorsingen lassen:

2. Ich lobe meinen Gott, der mir den neuen Weg weist, damit ich handle.
Ich lobe meinen Gott, der mir mein Schweigen bricht, damit ich rede.

3. Ich lobe meinen Gott, der meine Tränen trocknet, dass ich lache.
Ich lobe meinen Gott, der meine Angst vertreibt, damit ich atme.

Text: Hans-Jürgen Netz 1979
Melodie: Christoph Lehmann 1979

Psalmgebete

 Als für die Trauung besonders gut geeignet schlagen wir Ihnen hier zur Auswahl vor:

  •     EG 711: Psalm 23 Der Herr ist mein Hirte... Der bekannteste Vertrauenspsalm ...
  •     EG 719: Psalm 36 ... dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben
  •     EG 740: Psalm 100 Jauchzet dem Herren alle Welt! ... Ein ausgesprochener Dankpsalm ...

EG 711 Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.

     Er weidet mich auf einer grünen Aue
     und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

     Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
     fürchte ich kein Unglück;

denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.

     Du bereitest vor mir einen Tisch
     im Angesicht meiner Feinde.

Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

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EG 719: Psalm 36

Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen

    Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes
    und dein Recht wie die große Tiefe.
    Herr, du hilfst Menschen und Tieren.

Wie köstlich ist deine Güte, Gott,
daß Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben!

    Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses,
    und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom.

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens,
und in deinem Lichte sehen wir das Licht. Zurück zur Übersicht, dem Ablauf der Trauung ...

EG 740: Psalm 100

Jauchzet dem Herrn, alle Welt!
Dienet dem Herrn mit Freuden,

    kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken!
    Erkennet, daß der Herr Gott ist!

Er hat uns gemacht und nicht wir selbst
zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.

    Gehet zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben;
    danket ihm, lobet seinen Namen!

Denn der Herr ist freundlich, und seine Gnade währet ewig
und seine Wahrheit für und für. Zurück zur Übersicht, dem Ablauf der Trauung ...

Lesungen vor der Trauung

Drei biblische Lesungen werden unmittelbar vor den Traufragen gehalten. Sie sollen das Wort der Schrift zur Ehe und zur Liebe zwischen den Brautleuten zu Gehör bringen. Das ist dann die Basis auf der die Traufragen gestellt werden und die Brautleute zueinander, vor Gott und der Gemeinde "Ja" sagen.

Die Lesungen sind aufgeteilt in die Alttestamentliche Lesung, in das was Jesus sagt (Texte aus den Evangelien), und in das was der Apostel sagt (Texte aus den Briefen).
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und er schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan. Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. (1.Mose 1,1.27-28a.31a)

oder die folgende Alternative.

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Teil 2 Jesus sagt:

Gott, der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau und sprach: »Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden eins sein. So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern eins. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden! (Matthäusevangelium 19,4-6)

oder eine der folgenden Alternativen

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Teil 3 Der Apostel sagt:

So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar. Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen und singt Gott dankbar in euren Herzen. Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn. (Kolosserbrief 3,12-16a.c.17)

oder eine der folgenden Alternativen

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Traufragen

Die Traufragen bestehen aus einem Vorspruch, der Frage, und der Antwort. Wir stellen Ihnen hier 7 Möglichkeiten zur Auswahl. Wobei sie frei sind, die verschiedenen Vorsprüche, Fragen und Antworten miteinander zu kombinieren.

A: Vorspruch, Frage und Antwort

Vorspruch A:
Die Heilige Schrift bezeugt die Ehe als gute und gnädige Gabe. Gott hat euch beide in der Ehe verbunden und euch seinen Segen verheißen, So frage ich euch vor Gott und seiner Gemeinde: Frage A:
N.N., willst du N. geb. N., die Gott dir anvertraut, als deine Ehefrau lieben und ehren und die Ehe mit ihr nach Gottes Gebot und Verheißung führen in guten und in bösen Tagen, bis der Tod euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe

Antwort A:
Bräutigam: Ja, mit Gottes Hilfe

N., geb. N. willst du N.N., den Gott dir anvertraut, als deinen Ehemann lieben und ehren und die Ehe mit ihm nach Gottes Gebot und Verheißung führen in guten und in bösen Tagen, bis der Tod euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe

Antwort A:
Braut: Ja, mit Gottes Hilfe

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B: Vorspruch, Frage und Antwort

Vorspruch B:
Nachdem wir das Wort der Heiligen Schrift gehört haben, frage ich euch vor Gott und seiner Gemeinde: Frage B:
N.N., willst du N. geb. N. als deine Ehefrau aus Gottes Hand nehmen, sie lieben und ehren, Freude und Leid mit ihr teilen und ihr die Treue halten, bis der Tod euch scheidet, so antworte: Ja
Antwort B:
Bräutigam: Ja
oder A: Ja, mit Gottes Hilfe

N.geb. N., willst du N.N als deinen Ehemann aus Gottes Hand nehmen, ihn lieben und ehren, Freude und Leid mit ihm teilen und ihm die Treue halten, bis der Tod euch scheidet, so antworte: Ja
Antwort B:
Braut: Ja
oder A: Ja, mit Gottes Hilfe

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C: Vorspruch, Frage und Antwort

Vorspruch C:
Gott liebt uns und will, dass Mann und Frau in der Ehe einander lieben. Deshalb frage ich euch beide: Frage C:
N.N. und N. geb. N. wollt ihr eure Ehe im Vertrauen auf Gottes Liebe und nach seinem Willen führen, so antwortet: Ja
Antwort C:
Bräutigam und Braut gemeinsam: Ja
oder A: Ja, mit Gottes Hilfe
Braut: Ja
oder A: Ja, mit Gottes Hilfe

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D: Vorspruch, Frage und Antwort

Vorspruch D:
Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Deshalb frage ich euch: Frage D:
N.N., willst du im Vertrauen auf diese Liebe die Ehe mit N. geb. N. führen, so antworte: Ja. Antwort B:
Bräutigam: Ja
oder A: Ja, mit Gottes Hilfe

N., geb. N., willst du im Vertrauen auf diese Liebe die Ehe mit N. N. führen, so antworte: Ja. Antwort B:
Braut: Ja
oder A: Ja, mit Gottes Hilfe

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E: Vorspruch, Frage und Antwort

Vorspruch E:
Ihr habt die Worte der HeiligenSchrift gehört. Gott liebt euch, und ihr sollt einander lieben. Gott verspricht euch die Treue, und ihr sollt einander treu sein. So frage ich euch vor Gott und seiner Gemeinde: Frage E:
Willst du, N.N., an der Seite von N.N. durchs Leben gehen
und mit ihm teilen:
Arbeit und Muße,
Last und Leichtigkeit,
Sorgen und Träume –
willst du zu ihm stehen
alle Tage eures Lebens?
So antworte:
Ja [mit Gottes Hilfe].
Antwort B:
Bräutigam: Ja
oder A: Ja, mit Gottes Hilfe

Willst du, N.N., an der Seite von N.N. durchs Leben gehen
und mit ihr teilen:
Arbeit und Muße,
Last und Leichtigkeit,
Sorgen und Träume –
willst du zu ihr stehen
alle Tage eures Lebens?
So antworte:
Ja [mit Gottes Hilfe].
Antwort B:
Braut: Ja
oder A: Ja, mit Gottes Hilfe

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F: Familienbezogene Frage und Antwort

Vorspruch E:
Ihr habt die Worte der Heiligen Schrift gehört. Gott liebt euch, und ihr sollt einander lieben. Gott verspricht euch die Treue, und ihr sollt einander treu sein. So frage ich euch vor Gott und seiner Gemeinde:
oder einen anderen ... Frage F:
An die Ehefrau:
N.N., willst du dich aufmachen und N.N. immer wieder neu finden
und dich von ihm in Staunen versetzen lassen?
Willst du ihm helfen, sich weiter zu entfalten,
ihn fördern und stützen
und – wenn es sein muss – auch ertragen?
Willst du mit ihm streiten und dich wieder versöhnen?
Willst du mit ihm weiter eure Liebe vertiefen,
mit ihm durchs Leben gehen,
besonders auch mit ihm als Vater,
und gemeinsam tun,
was das Leben euch aufgibt,
in der Zeit, die Gott euch geschenkt hat,
so antworte:
Ja [mit Gottes Hilfe].
Antwort B:
Bräutigam: Ja
oder A: Ja, mit Gottes Hilfe

An den Ehemann:
N.N., willst du dich aufmachen und N.N. immer wieder neu finden
und dich von ihr in Staunen versetzen lassen?
Willst du ihr helfen, sich weiter zu entfalten,
sie fördern und stützen
und – wenn es sein muss – auch ertragen?
Willst du mit ihr streiten und dich wieder versöhnen?
Willst du mit ihr weiter eure Liebe vertiefen,
mit ihr durchs Leben gehen,
besonders auch mit ihr als Mutter,
und gemeinsam tun,
was das Leben euch aufgibt,
in der Zeit, die Gott euch geschenkt hat,
so antworte:
Ja [mit Gottes Hilfe].
Antwort B:
Braut: Ja
oder A: Ja, mit Gottes Hilfe

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G: In einfacher Sprache

Vorspruch E:
Ihr habt die Worte der Heiligen Schrift gehört. Gott liebt euch, und ihr sollt einander lieben. Gott verspricht euch die Treue, und ihr sollt einander treu sein. So frage ich euch vor Gott und seiner Gemeinde:

oder einen anderen ... Frage G:

An die Ehefrau:
Ich frage dich, N.N.:
Soll N.N. dein Mann sein?
Willst du ihn lieben?
Willst du ihm helfen?
Willst du bei ihm bleiben
[auch in schweren Zeiten]?
Dann antworte:
Ja [mit Gottes Hilfe].
Antwort B:
Bräutigam: Ja
oder A: Ja, mit Gottes Hilfe

An den Ehemann:
Ich frage dich, N.N.:
Soll N.N. deine Frau sein?
Willst du sie lieben?
Willst du ihr helfen?
Willst du bei ihr bleiben
[auch in schweren Zeiten]?
Dann antworte:
Ja [mit Gottes Hilfe].
Antwort B:
Braut: Ja
oder A: Ja, mit Gottes Hilfe

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Traugebete

Auch als Brautpaar können Sie während ihrer Trauung einander vor Gott etwas sagen und so miteinander beten.

Wir möchten Ihnen hier drei Vorschläge unterbreiten, die Sie in ihrem Traugottesdienst selbst sprechen/beten können (optional): 

Vorschlag 1

Bräutigam:
Liebe im Sinne Jesu bringt uns dazu, dass wir uns einander zuwenden und daduch frei werden für alles, was die nächste Stunde bringt ...
Braut:
dass wir herausfinden, wie einer den anderen braucht,
Bräutigam:
dass wir nicht der Gewohnheit erliegen, sondern uns täglich neu suchen.

Braut:
Liebe im Sinne Jesu bringt uns dazu, dass wir den Mut gewinnen, der Enttäuschungen überwindet und den anderen nicht fallen lässt,
Bräutigam:
dass wir auf das Wort und die Liebe des anderen hoffen,
Braut:
dass wir dem Dank Raum lassen von Tag zu Tag.

Braut und Bräutigam gemeinsam:
Herr, lass es dazu kommen. Dann bist du unter uns lebendig.

Pfarrer:
Gott geleite euch heute und in den Tagen, die kommen. In dem Wort, das uns vertrauen und hoffen, vergeben und lieben lässt, werdet ihr ihn erfahren. Das wird euerm Leben Richtung und Sinn geben.

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Vorschlag 2

Bräutigam:
Wir wollen miteinander leben. Braut:
Wir werden aufeinander einwirken mit unseren Eigenarten und Begabungen, mit dem, was wir uns sagen und verschweigen, mit dem, was wir uns geben oder schuldig bleiben. Bräutigam:
Es wird nicht immer leicht sein, wenn ein Tag wieder der andere ist, wenn Verstehen schwindet und Freude ausbleibt. Braut:
Aber wir hoffen auf neue Anfänge, auf Wege und Einsichten, die weiterhelfen, auf Kraft, auszuhalten, was ist. Bräutigam:
Wir vertrauen auf Worte, die Missverstehen ausräumen und uns zusammenführen, die Vergebung erbitten und gewähren. Braut:
Wir leben von Hoffnung, die sich auf morgen freut. Pfarrer:
Wer hofft, hat weiten Raum. Wer Liebe wagt, der findet Antwort. So wird Gott unser Leben täglich aufs neue erfüllen.

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Vorschlag 3

Bräutigam:
Wir haben uns Liebe und Treue versprochen;
Braut:
Aber wir wissen, dass unser Wort mehr enthält, als wir jetzt übersehen können.
Bräutigam:
Darum wollen wir unser Versprechen als Bitte verstehen:
Braut:
dass Gott unser Wort durch sein Wort bestätigt;
Bräutigam:
dass wir einander immer entgegenkommen,
Braut:
dass die größere Gemeinschaft, in der wir leben, uns mit Verständnis und Hilfe umgibt.
Bräutigam:
Wir wollen uns nicht auf das festlegen, was wir heute sind,
Braut:
sondern offen bleiben für das, was morgen aus uns werden kann.
Bräutigam:
Enttäuschung soll uns die Freude am Leben mit dem anderen nicht nehmen.
Braut und Bräutigam gemeinsam:
Herr, in dem allen hoffen wir, dass uns geholfen wird.
Pfarrer:
Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. Darauf könnt ihr vertrauen.
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Fürbittengebet

Warum beim Beten und der Fürbitte nicht selber beten und einzelne Fürbitten sprechen, oder andere, die den Gottesdienst mitfeiern darum bitten, eine Fürbitte zu sprechen (Trauzeugen, Paten, Eltern, Freunde)?

Die einzelnen Bitten können dann von der Gemeinde aufgenommen werden und entweder mit dem gesprochenen Gebetsruf: "Herr erbarme dich" oder dem von allen gesungenen Gebetsruf "Kyrie eleison" (Herr, erbarme dich) zu Gott "empor" getragen werden. 

EG 178.12 Kyrie eleison

Vorschlag 1

Gott des Himmels und der Erde,
in Jesus Christus hast du uns deine Liebe geschenkt.
In ihm hast du uns einen Raum eröffnet,
in dem wir leben und lieben können.

Wir bitten dich für N.N. und N.N.:
Erhalte sie im Kraftfeld deiner Liebe.

Lass ihre Beziehung stark lebendig bleiben,
im Geben und Empfangen,
im Halten und Lassen,
Streiten und Versöhnen,
Öffne Ihnen den Raum,
in dem sie leben und lieben können.


Wir bitten dich für die Eltern und Familien des Paares.
Hilf Ihnen, die beiden los zu lassen,
damit sie ihre eigenen Wege gehen können.
Öffne Ihnen den Raum,
in dem sie leben und lieben können.


Ich bitte dich auch für Paare,
die es schwer miteinander haben,
deren Partnerschaft gefährdet ist.
Öffne Ihnen den Raum,
in dem sie leben und lieben können.

Wir bitten dich für Menschen,
die Angst haben sich zu binden,
denen die Verantwortung zu groß scheint.
Öffne Ihnen den Raum,
in dem sie leben und lieben können.


Wir bitten dich für Menschen,
die allein sind und sich einsam fühlen.
Sei du Ihnen nahe und lass sie Anschluss finden.
Öffne Ihnen den Raum,
in dem sie leben und lieben können.


Wir bitten dich für uns alle mit unseren
Sehnsüchten und Wünschen nach Liebe und Zugehörigkeit.
Öffne uns den Raum,
in dem wir leben und lieben können.


In der Stille bitten wir dich für Menschen,
die uns jetzt besonders am Herzen liegen:
-Stilles Gebet-
Öffne Ihnen den Raum,
in dem sie leben und lieben können.


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Vorschlag 2

Lasset uns im Frieden den Herrn anrufen:

Herr, erbarme dich.

Für diese Eheleute, daß der allmächtige Gott sie in der Dankbarkeit erhalte und zur Treue stärke, lasset uns den Herrn anrufen:

Herr, erbarme dich.

Für alle verheirateten Christen, daß Gott sie bewahre vor Kleinglauben und falscher Sicherheit, daß er ihre Liebe erneuere und ihnen Frieden schenke, lasset uns den Herrn anrufen:

Herr, erbarme dich.

Für alle Christen in unseren getrennten Kirchen, daß Gott ihnen durch seinen Geist beistehe, daß sie aus dem Evangelium leben und der werdenden Einheit den Weg bereiten, lasset uns den Herrn anrufen:

Herr, erbarme dich.

Für uns, die wir hier versammelt sind, daß Gott uns lehre, die Freiheit und das Gewissen anderer zu achten und die Kinder im christlichen Glauben zur Offenheit füreinander zu erziehen, lasset uns den Herrn anrufen:

Herr, erbarme dich.

Nimm dich unser gnädig an, rette und erhalte uns. Denn dir allein gebührt die Ehre und die Anbetung, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und allezeit und in Ewigkeit.

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Vorschlag 3

Laßt uns beten zu Gott, unserem Vater, zu Gott, der die Liebe ist: Für diese Eheleute, daß sie glücklich werden in ihrer Ehe; daß ihr gemeinsames Leben voll Freude sei; daß ihre Liebe wachse und reife durch die Jahre ihres Lebens und daß sie auch in Stunden der Einsamkeit und Enttäuschung füreinander da sind und immer wieder neu zueinander finden. Lagt uns beten:

Kyrie / Herr, erbarme dich.

Für alle, die diese beiden Menschen bis heute geleitet haben, für ihre Eltern, die ihnen das Leben gaben, für die Familie, in der sie aufwuchsen, für alle, die ihnen in Freundschaft verbunden sind, und für die Menschen, die den Glauben an Gottes Güte in ihnen geweckt und gestärkt haben daß er uns alle in diesem Glauben bewahre, ein Leben lang. Laßt uns beten:

Kyrie / Herr, erbarme dich.

Für alle, die sich das Ja-Wort zur Lebensgemeinschaft gegeben haben, daß sie in Freude und Leid zusammenstehen und einander die Lasten des Lebens tragen helfen; auch für die Eheleute, die es schwer miteinander haben, die sich fremd geworden sind und die mit der Enttäuschung ringen daß sie nicht aufhören, einander zu suchen, daß sie Verständnis und Geduld füreinander aufbringen und an der Hoffnung festhalten. Laßt uns beten:

Kyrie / Herr, erbarme dich.

Herr, unser Gott, es ist dein Werk, ein Werk, das dich verherrlicht, wenn es in dieser Welt Liebe gibt und wenn Menschen in Liebe zueinander finden. Wir bitten dich: Halte unser Herz offen für die Botschaft deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesagt und gezeigt hat, daß du die Liebe bist, jetzt und in Ewigkeit.

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Vorschlag 4

Lasset uns im Frieden zum Herrn beten:

Kyrie / Herr, erbarme dich.

Für diese Eheleute, daß Gott ihr Herz mit Dankbarkeit erfülle und sie zur Treue ermutige, lasset uns zum Herrn beten:

Kyrie / Herr, erbarme dich.

Für die Eltern der Eheleute, daß sie ihre Kinder freigeben ohne Angst, sie zu verlieren; daß sie ihnen helfen, ihr eigenes Leben zu gestalten, lasset uns zum Herrn beten:

Kyrie / Herr, erbarme dich.

Für alle verheirateten Christen, daß Gott ihren Glauben stärke und sie zu lebendigen Gliedern der Gemeinde mache, lasset uns zum Herrn beten:

Kyrie / Herr, erbarme dich.

Für die Einsamen und Verwitweten, für die Enttäuschten und Verzweifelten, daß ihr Herz Frieden finde, lasset uns zum Herrn beten: Herr, erbarme dich.

Für uns alle, daß wir Gottes Gebot gehorchen und seiner Verheißung trauen, lasset uns zum Herrn beten:

Kyrie / Herr, erbarme dich.

Nimm dich unser gnädig an, rette und erhalte uns. Denn dir allein gehört die Ehre und die Anbetung, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und allezeit und in Ewigkeit.

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Vorschlag 5

Herr, unser Gott, du hast uns geliebt und wirst uns lieben. Du hast Geduld mit uns, gib uns Geduld miteinander. Du bist treu, lass uns treu bleiben. Wie du uns liebst, so laß uns einander lieben.

Herr, wir bitten Dich: Kyrie / Herr, erbarme dich.

Wir bitten dich für die Ehen in unserer Gemeinde und in der ganzen Welt: Wecke das Vertrauen und die Geduld der Eheleute. Gib, daß sie nicht aufhören, einander zu suchen. Mache ihre Freude unvergesslich, wenn sie sich wieder gefunden haben.

Herr, wir bitten Dich: Kyrie / Herr, erbarme dich.

Erbarme dich über die Ehen, die auseinanderbrechen. Hilf den Eheleuten, die nicht mehr offen miteinander reden und sich gegenseitig verletzen, dass sie von neuem zueinander finden.

Herr, wir bitten Dich: Kyrie / Herr, erbarme dich.

Gib allen verheirateten Menschen Mut, an deine Verheißung zu glauben und aus deiner Vergebung zu leben. Lass sie nicht zu anderen Menschen oder in die Arbeit fliehen. Gib ihnen Kraft, gemeinsam zu wirken und sich gegenseitig zu achten. Wir danken dir, dass unsere Liebe sich an deiner Liebe erneuert.

Herr, wir bitten Dich: Kyrie / Herr, erbarme dich.

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Vorschlag 5

Deine Güte, Gott, reicht so weit der Himmel ist.
Bring uns über uns selbst hinaus,
wenn wir in der Liebe an Grenzen kommen.

Wir beten für N.N. und N.N.,
dass sie in ihrer Beziehung wachsen
und deine Spuren in ihrem Leben suchen.

Wir bitten dich für alle,
die diese beiden Menschen begleitet haben,
für ihre Familien, in denen sie aufwuchsen,
für ihre Freundinnen und Freunde,
für Menschen, die ihre Suche nach Gott unterstützen.

Wir bitten dich für alle,
die das Verletzliche hüten
und das Unvollkommene annehmen:
Lass sie an der Liebe festhalten,
wenn mit größerer Nähe
auch die Verwundbarkeit wächst.

Wir bitten dich für alle,
die es schwer miteinander haben,
die sich fremd geworden sind
und die mit Enttäuschungen ringen:
Berühre sie mit Liebe,
zeige ihnen neue Wege zueinander.

Wir beten in der Stille: …

Nimm uns an, wie wir geworden sind
im Laufe der Zeit.
Hilf überwinden, was uns misslingt,
und vertiefen, was uns glückt.
Deine Güte, Gott, reicht, so weit der Himmel ist.

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Vorschlag 6

Gott, du hast N.N. und N.N. entdecken lassen, wie schön die Liebe ist.
Was sie einander versprochen haben, das lass in Erfüllung gehen.
Lass den Glanz dieses Festtages weiterleuchten, wenn der Alltag wiederkehrt.
Wir rufen:

Herr, erbarme dich!

Erhalte ihnen die Freude am gemeinsamen Leben.
Wecke in ihnen immer wieder neu das Verlangen, sich ganz nahe zu sein.
Und mache sie bereit, einander den nötigen Freiraum zu gewähren. Wir rufen:

Herr, erbarme dich!

Schenke ihnen Gesundheit, das tägliche Brot und Raum zum Wohnen.
Sei mit deinem Geist bei ihnen, wenn sie gemeinsam entscheiden
müssen. Wir rufen:

Herr, erbarme dich!

Hilf ihnen, geduldig zu bleiben und beim Streiten nicht zu vergessen,
dass sie zusammengehören. Bewahre sie vor Versuchungen,
die ihre Liebe gefährden. Wir rufen:

Herr, erbarme dich!

Schicke ihnen Menschen, auf die sie sich verlassen können,
Familienangehörige und Nachbarn, Freunde und Ratgeber.
Stärke die Beziehungen, die ihrem gemeinsamen Leben helfen.
Und lass auch uns zu dem Netz gehören, das ihnen Halt gibt.
Wir rufen:

Herr, erbarme dich!

Gott, du hast N.N. und N.N. entdecken lassen, wie schön die Liebe ist.
Lass ihre Liebe blühen und reifen in einem langen Leben.
Und sei alle Tage bei ihnen mit deiner Liebe, die niemals aufhört.

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Vater Unser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name,
dein Reich komme,
dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen Zurück zur Übersicht, dem Ablauf der Trauung ...

Pfarrer Achim Ludwig

Ich heiße Achim Ludwig und bin Jahrgang 1961. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder.

Seit 1996 bin ich Pfarrer an der Elisabethkirche und hier zuständig für den Bezirk I.

Ich wohne im Pfarrhaus in der Uferstraße 5 in 35037 Marburg.

E-mail: Achim.Ludwig@ekkw.de
Telefon: 06421/66262

In der Elisabethgemeinde kümmere ich mich besonders um den "Gottesdienst für Kinder und Erwachsene" im "Michelchen".

Hinzu kommen die inhaltliche Zusammenarbeit mit unseren beiden kirchlichen Kindertagesstätten "Martin-Luther-Haus" und "Julienstift".

Außerdem trifft sich bei mir im Pfarrhaus unser "Gesprächskreis", in dem wir uns mit Fragen der Zeit befassen, gemeinsam Bibel lesen, ins Kino gehen, Lesungen besuchen und vieles mehr tun, was uns ins Gespräch miteinander bringt.

Zu meinen Aufgaben gehört daneben u.a. auch die Begleitung unseres monatlichen Bibellesekreises und des Gemeindebesuchsdienstes, der ältere Menschen im Bezirk I zum Geburtstag besucht und der sich über Menschen freut, die dabei mitmachen wollen!

Meine Hobbies?

Ich gehe leidenschaftlich gerne ins Kino und setze mich mit der Beziehung "Film und Theologie/Kirche" auseinander. Deshalb arbeite ich auch mit im ökumenischen "Arbeitskreis Kirche und Kino". Von Oktober bis März jeden Jahres zeigen wir in den Filmkunsttheatern am Steinweg einen aktuellen Film und diskutieren über Fragen, die seine Geschichte an uns als Christen/innen heute stellt.

Außerdem lese ich gerne und viel und mag dabei besonders moderne Lyrik.

Pfr. Bernhard Dietrich

Ich bin Jahrgang 1956, verheiratet und habe 2 Kinder.
Seit Pfingsten 1989 bin ich an der Elisabethkirche, vorher war ich 6 Jahre Pfarrer in Affoldern am Edersee.

Zuständig bin ich für den Bezirk II, früher Ortenberg und wohne im Pfarrhaus, das in einem Gebäude mit der Ortenbergkapelle in der Schützenstr. 39 liegt.

Erreichbar unter Telefon: 06421/65683 Fax: 06421/681877
E-mail: Dietrich@elisabethkirche.de

Je länger desto mehr fasziniert mich die Gestalt der Heiligen Elisabeth, die in ihrer Christusmystik Gottes- und Nächstenliebe verschmolz und vorlebte. Wenn nach dem Wort Karl Rahners der Christ von morgen Mystiker sein wird, wenn er denn sein wird, dann finden Pilger und Suchende aller Zeiten bei dieser Frau eine nachgehenswerte Spur.

Menschen diese Spur zu ent - decken durch spirituell ausgerichtete Kirchenführungen, Meditative Gottesdienste, durch die Internetarbeit der Gemeinde oder durch die Arbeit mit den Pilgern und im Elisabethpfadverein, ist für mich eine der spannenden Herausforderungen als Pfarrer an dieser Kirche.

Von den Gottesdiensten in unserer Gemeinde ist mir der „Meditative Gottesdienst“ besonders wichtig. Wir feiern ihn etwa alle 4 Wochen im Hohen Chor der Elisabethkirche. Um 17.30 Uhr ist jeweils das Einsingen der vierstimmigen Lieder aus Taize oder der Ostkirche. Um 18 Uhr beginnt er.

Andere Schwerpunkte, auf die ich besonders ansprechbar bin, sind:

  • unsere Partnerschaft mit Moretele: Christen aus diesem Kirchenkreis nördlich der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria
  • die Pilgerkirche und die Arbeit mit den Pilgern auf den Elisabethpfaden
  • Multimediaabende in der Elisabethkirche zu Themen wie: Stern über Bethlehem

Meine Hobbys: Arbeiten mit Holz, graphisches Gestalten mit dem Computer

Pfarrer Ralf Hartmann

Ich bin seit Mai 1992 Pfarrer an der Elisabethkirche und zur Zeit mit einer halben Gemeindepfarrstelle zuständig für den Pfarrbezirk III. 

Zusammen mit meiner Frau Berit Hartmann (sie arbeitet mit halber Stelle als Pfarrerin in Bürgeln und Bauerbach) und unserem jüngsten Sohn lebe ich im nördlichsten Bereich der Elisabethkirchengemeinde: dem schönen Waldtal.

Traditionell gilt das Wohngebiet als sozialer Brennpunkt. Zahlreiche Menschen leben hier noch immer in Obdachlosenunterkünften und haben oft nur das Nötigste zum Leben. Es gibt aber auch viele Mehr- und  Einfamilienhäuser und Studentenwohnungen. Sobald man sich etwas näher kennenlernt, ist das Zusammenleben im Stadtteil geprägt von großer Herzlichkeit und Offenheit untereinander. Dann verschwindet meist auch sehr schnell das Vorurteil, mit dem viele Menschen aus dem Waldtal im übrigen Stadtgebiet noch immer zu kämpfen haben. Gemeinsam mit der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul sind wir im Ökumenischen Sozialzentrum "St. Martin-Haus" verantwortlich für die Stadtteil bezogene Jugendsozialarbeit.

Kooperationsprojekte gibt es mit der Stadtteilgemeinde (Sommerfest, Adventsnachmittag, Planungsprozess 'Soziale Stadt' u.a.) und der Geschwister-Scholl-Schule.  
In der Elisabethkirchengemeinde bin ich zur Zeit Ansprechpartner für
  •     den Treffpunkt-Kirchen-Kiosk
  •     die Durchführung von Studienreisen und Gemeindefahrten
  •     die Umfeldgestaltung um die Elisabethkirche
  •     das Beleuchtungskonzept für den Innenraum der Elisabethkirche, das im Zuge der Innenrenovierung umgesetzt werden soll
Weitere Schwerpunkte meiner Arbeit sind:
  • Gottesdienste und Kasualien in der Elisabethkirche und im örtlichen Gemeindehaus, dem "Missionshaus Waldtal"
  • Beratungs- und Seelsorgegespräche
  • Ausgabe von Lebensmitteln an Bedürftige 
  • das einmal monatlich stattfindende Café für Bedürftige im Missionshaus Waldtal
  • die Suche nach Unterstützungs- und Hilfsangeboten für Gemeindeglieder, die sich in materiellen Notlagen befinden
Im Kirchenkreis Marburg arbeite ich im Finanzausschuss mit und vertrete den Kirchenkreis zusammen mit drei weiteren Synodalen in der Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen- Waldeck. Die Landessynode hat mich für diese Legislaturperiode in den Rat und den Finanzausschuss der Landeskirche gewählt.  Mit der anderen Hälfte meiner Pfarrstelle leite ich gegenwärtig den Gesamtverband der Evangelischen Kirchengemeinden in Marburg. Der Gesamtverband nimmt im Auftrag der acht evangelischen Kirchengemeinden Verantwortung wahr für 10 Kindertagesstätten, ca. 350 Mitarbeitende, ca. 35 Gebäude und Liegenschaften, sowie die Vermögensverwaltung.     Erreichen können Sie mich 
  • unter Tel. 06421/62245
  • oder während meiner Sprechstunden im Missionshaus Waldtal, Ginseldorfer Weg 26 A, 35039 Marburg  (Freitags 17.15 - 18.00 Uhr)
  • oder an der Haustür im Waidmannsweg 5, 35039 Marburg.

E-mail Adresse: Hartmann@elisabethkirche.de

Hinweise, Erläuterungen und kleine Texte

Hier finden Sie Hinweise und Erläuterungen zu einigen Stellen im Ablauf der Trauung:

Hochzeitsgeläut

Bei einer Trauung in der Elisabethkirche werden für 3 Minuten folgende Glocken geläutet:

    Glocke Nr. 7 dis’’    Bruder-Dietrich    1420    310 kg
    Glocke Nr. 8 fis’’    Taufglocke           1420    192 kg

Bei einer Trauung im Michelchen (der Michaelskapelle) wird die Glocke im Dachstuhl des Michelchens per Hand geläutet. Braut und Bräutigam können überlegen, wer von der Hochzeitsgemeinde (eventuell Trauzeugen) für sie das Läuten übernehmen soll. Der Pfarrer wird den Läutetenden eine kleine EInweisung in das Läuten per Hand geben.

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Einzug in die Kirche

Es gibt drei Möglichkeiten des Einzuges in die Kirche:

  1. Nach dem Ende des Geläutes ziehen Pfarrer/in, Brautpaar und die ganze Hochzeitsgemeinde in einem gemeinsamen Zug unter Orgelmusik in die Kirche ein.
  2. Die Hochzeitsgemeinde nimmt in der Kirche Platz. Nach Ende des Geläutes ziehen dann Pfarrer/in und Brautpaar (evtl. begleitet von den Trauzeugen) unter Orgelmusik in die Kirche ein.
  3. Die Hochzeitsgemeinde und der Bräutigam nehmen in der Kirche Platz. Nach dem Ende des Geläutes ziehen Pfarrer/in und die Braut, die von ihrem Vater dem Bräutigam zugeführt wird, unter Orgelmusik in die Kirche ein.

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Der Ringwechsel

Der Pfarrer/die Pfarrerin wendet sich zum Altar, um die Ringschale in die Hände zu nehmen, auf der er am Eingang die Ringe von Braut und Bräutigam erbeten hatte und beim Einzug bis zum Altar gebracht hatte. Er reicht den Brautleuten die Ringschale hin und sagt:

Gebt einander die Ringe an die Hand als Zeichen der Liebe und der Treue, die euch verbindet

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Trausegen

Der Pfarrer/die Pfarrerin bittet die Brautleute zu knien und sagt: Lasst uns für diese Brautluete um den Segen Gottes bitten. Er legt seine Hände auf die Häupter von Braut und Bräutigam, die sich nieder gekniet haben, und spricht:

Gott Vater Sohn und Heiliger Geist segne euch. Er bewahre euch in eurer Ehe, er leite euch durch sein Wort und erhalte euch in seiner Liebe.

oder:
Der Segen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes sei mit euch und bleibe bei euch.

oder:
Gott Vater Sohn und Heiliger Geist segne eure Ehe. Er erleuchte euch durch sein Wort und erfülle euch mit seiner Gnade, dass ihr in seiner Gemeinde bleibt und das ewige Leben erlangt.

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Meditative Musik


Diese Stelle nach dem Trausegen eignet sich besonders gut für Meditative Musik.
Entweder kann der Organist gebeten werden, ein Orgelstück zu spielen, bei dem man sich noch einmal der wichtigen Singe klar werden kann, die man gerade erfahren hat, oder:
man kann befreundete Musike/Sänger bitten an dieser Stelle ein Lied/Musikstück vorzutragen. Das sollte dann aber in jedem Fall mit dem Organisten abgesprochen werden.

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Kollekte am Ausgang

Bei jeder Amtshandlung wird am Ausgang eine Kollekte eingesammelt. Sie verbleibt in der Elisabethgemeinde und ist in der Küsterstube abzugeben.

Die Bestimmung des Kollektenzwecks obliegt nach der Ordnung unserer Landeskirche dem Kirchenvorstand der Gemeinde, in der die Amtshandlung stattfindet.

Der Kirchenvorstand der Elisabethgemeinde hat den Kollektenzweck für alle Amtshandlungen im Michelchen und in der Elisabethkirche zu je der Hälfte bestimmt:

  • für unseren Partnerkirchenkreis Moretele in Südafrika , dort besonders für die Arbeit der Gebetsfrauen (in der Aidsaufklärung, in der Hilfe für von Aids betroffene Familien, Aidshospitz) und
  • für die diakonischen Aufgaben in unserer Gemeinde (Unterstützung Bedürftiger im Waldtal).

Wir bitten Sie bei den Kollektenabkündigungen darauf hinzuweisen.

Am Besten finden wir folgendes: Die Kollekte kann bei einem fröhlichen Umzug um den Altar dort in die Schale gelegt werden. Das ist ein Zeichen, dass mit dieser Dankesgabe der "Gottesdienst" weiter geht und in den Alltag hinein wirkt indem er dort Menschen hilft.

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Fototermin beim Auszug und vor dem Altar

Beim Auszug des Brautpaares mit der Gemeinde empfiehlt sich ein Umzug um den Altar. Das ist ein schönes Zeichen.

Außerdem lässt sich auf diese Weise sehr gut ein schöner Fototermin einbeziehen. Wenn das Brautpaar mit dem/der Pfarrer/in um den Altar gezogen ist, dicht gefolgt von der Hochzeitsgemeinde, ergeben sich für den Fotografen sehr schöne Perspektiven. Er kann das Brautpaar in Bewegung und vor dem Altar fotografieren. Im Hintergrund versammeln sich dann eventuell auf den Stufen Trauzeugen und Gäste, was wiederum schöne Motive ergibt.

Anschließend kann sich das Brautpaar mit dem/der Pfarrer/Pfarrerin wieder in Bewegung setzen und durch den Elisabethchor und durch den Mittelgang des Hauptschiffes nach außen vor die Kirche ziehen - immer auch von einem Fotografen begleitet und aus verschiedenen Winkeln abgelichtet - bis dort vor dem Portal Blumen gestreut werden können und das Brautpaar Aufstellung nehmen kann um die Gratulationen und Glückwünsche der Gäste in Empfang zu nehmen.

Das erspart dann das Fotografieren während des Gottesdienstes und entlastet Brautpaar und alle anderen Beteiligten.

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Alternative Lesungen

Nr 1: 1.Mose 1,1.27;2,18.24;1,28a.31a

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und er schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gefährtin machen, die um ihn sei. Darum wird ein Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden eins sein.
Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan. Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. (1.Mose 1,1.27;2,18.24;1,28a.31a)

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Das, was Jesus sagt (Texte aus den Evangelien)

Nr. 5: Matthäus 5,3-10

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.
Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.
Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.
Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.

(Matthäus 5,3-10)

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Nr 6: Matthäus 5,13-16

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

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Nr 11: Matthäus 19,4ff

Habt ihr nicht gelesen: Der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau und sprach: »Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«? So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden! (Matthäus 19,4-6)

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Nr 31: Johannes 15,1-8

Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater der Weingärtner. Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jede, die Frucht bringt, wird er reinigen, daß sie mehr Frucht bringe. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie müssen brennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Darin wird mein Vater verherrlicht, daß ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger. (Johannes 15,1-8)

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Nr 32: Johannes 15,5.9-11

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe. Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde. (Johannes 15,5.9-11)

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Nr 33: Johannes 15,9b-17

Bleibt in meiner Liebe. Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe. Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde. Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe. Niemand hat größere Liebe als die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. Ich sage hinfort nicht, daß ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, daß ihr Freunde seid; denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, habe ich euch kundgetan. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe. Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebt. (Johannes 15,9b-17)

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Das, was der Apostel sagt (Texte aus den Briefen):

Nr 36: Römerbrief 8,31b-35.37-39

Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht. Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt. Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn. (Römerbrief 8,31b-35.37-39)

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Nr 39: Römerbrief 12,2.3.9-19

Stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, daß niemand mehr von sich halte, als sich's gebührt zu halten, sondern daß er maßvoll von sich halte, ein jeder, wie Gott das Maß des Glaubens ausgeteilt hat. Die Liebe sei ohne Falsch. Haßt das Böse, hängt dem Guten an. Die geschwisterliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft. Segnet, die euch verfolgen; segnet, und flucht nicht. Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden. Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den geringen. Haltet euch nicht selbst für klug. Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. (Römerbrief 12,2.3.9-19)

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Nr 40: Römerbrief 13,8-10

Seid niemand etwas schuldig, außer, daß ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. Denn was da gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefaßt: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung. (Römerbrief 13,8-10)

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Nr 41: Römerbrief 15,5-7

Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, daß ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß, damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus. Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. (Römerbrief 15,5-7)

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Nr 43: 1.Korintherbrief 13,1-8a.13

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so daß ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen, und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze. Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe hört niemals auf.
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. (1.Korintherbrief 13,1-8a.13)

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Nr 48: Galaterbrief 5,22.25-6,5

Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit; Wenn wir im Geist leben, so laßt uns auch im Geist wandeln. Laßt uns nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und beneiden. Liebe Brüder, wenn ein Mensch etwa von einer Verfehlung ereilt wird, so helft ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist, ihr, die ihr geistlich seid; und sieh auf dich selbst, daß du nicht auch versucht werdest. Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Denn wenn jemand meint, er sei etwas, obwohl er doch nichts ist, der betrügt sich selbst. Ein jeder aber prüfe sein eigenes Werk; und dann wird er seinen Ruhm bei sich selbst haben und nicht gegenüber einem andern. Denn ein jeder wird seine eigene Last tragen. (Galaterbrief 5,22.25-6,5)

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Nr 51: Epheserbrief 3,14-21

Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, der der rechte Vater ist über alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden, daß er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen, daß Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in der Liebe eingewurzelt und gegründet seid. So könnt ihr mit allen Heiligen begreifen, welches die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist, auch die Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis übertrifft, damit ihr erfüllt werdet mit der ganzen Gottesfülle. Dem aber, der überschwenglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. (Epheserbrief 3,14-21)

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Nr 54: Philipperbrief 2,1-5.6-11

Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, so macht meine Freude dadurch vollkommen, daß ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut, achte einer den andern höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient. Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, daß in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, daß Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. (Philipperbrief 2,1-5.6-11)

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Nr 56: Kolosserbrief 3,12-17

So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar. Laßt das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn. (Kolosserbrief 3,12-17)

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Nr 57: 1. Thessalonicherbrief 5,16-18.22-24

Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlaß, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch. Meidet das Böse in jeder Gestalt. Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus. Treu ist er, der euch ruft; er wird's auch tun. (1. Thessalonicherbrief 5,16-18.22-24)

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Nr 63: 1. Johannesbrief 4,12b-19

Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen. Daran erkennen wir, daß wir in ihm bleiben und er in uns, daß er uns von seinem Geist gegeben hat. Und wir haben gesehen und bezeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt. Wer nun bekennt, daß Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Darin ist die Liebe bei uns vollkommen, daß wir Zuversicht haben am Tag des Gerichts; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe. Laßt uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. (1. Johannesbrief 4,12b-19)

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Die Orgel im Hohen Chor

Die Orgel im Hohen Chror der Elisabethkirche steht in einer Nische auf der Nordseite des Hohen Chores hinter einem Metallgitter. Sie wurde erbaut im Jahre 1960 durch Werner Bosch, Kassel, op. 244.

Disposition:

Hauptwerk

    Bleigedackt 8´
    Principal 4´
    Hörnlein 2´
    Mixtur 5f 2´
    Tremulant

Oberwerk

    Harfpommer 8´
    Rohrflöte 4´
    Kleinprincipal 2´
    Sifflötenquinte 11/3´
    Zimbel 3f Tremulant

Pedal

    Untersatz 16´
    Fagott 8´
    Rohrschelle 4´
    Choralbass 3f 2´

Koppeln

    I-P
    II-P
    II-I 

Das Orgel-Positiv

Das Instrument wurde 2006 von der Marburger Orgelbaufirma Woehl gebaut. Die fahrbare Truhenorgel kommt bei Taufen im Elisabethchor, meditativen Gottesdiensten im Hohen Chor sowie als Continuo-Instrument bei vielen Konzerten zum Einsatz. Klanglich sollen sich in der Orgel die musikalischen Möglichkeiten des Begleitmanuals einer mitteldeutschen Barock-Orgel wiederfinden - die Begleit-Register einer großen Orgel in der Handhabung einer Truhenorgel. 

Disposition:

Gedackt 8´ (Bass+Diskant)
Flöte 8` (Diskant)
Principal 4´
Flöte 4´
Octave 2´

Die Orgel im Michelchen

Das einmanualige Instrument der St.-Michaels-Kapelle fügt sich mit seinem schlichten Prospekt schön in die alte Kirche ein. Sie wird jede Woche zum Kindergottesdienst und zu vielen Trauungen und Taufen gespielt.

Sie wurde erbaut von Werner Bosch, Kassel, op. 294 im Jahre 1962. 
  • Hauptwerk

    • Gedackt 8´
    • Rohrflöte 4´
    • Prinzipal 2´
    • Zimbel 2f 1´
  • Pedal angehängt

Die Orgel in der Ortenbergkapelle


Die Orgel in der Ortenbergkapelle erklingt regelmäßig als liturgisches Instrument in den Gottesdiensten.

Sie stand zunächst in der alten Ockershäuser Kirche, bevor sie an den Ortenberg umzog. Sie stammt aus der Orgelbaufirma Werner Bosch, Kassel, op. 149 aus dem Jahre 1957. 

Pfarrämter

Achim Ludwig

Pfarrer z.Z. Geshäftsführender Pfarrer

Pfarramt I
Uferstraße 5
35037 Marburg

Telefon: 06421-66262
E-Mail: ludwig@Elisabethkirche.de

Bernhard Dietrich

Pfarrer

Pfarramt II
Schützenstraße 39
35039 Marburg

Telefon: 06421-65683
E-Mail: dietrich@Elisabethkirche.de

Ralf Hartmann

Pfarrer

Pfarramt III
Waidmannsweg 5
35039 Marburg

Telefon: 06421-62245
E-Mail: hartmann@Elisabethkirche.de

N.N.

Besucherpfarrer*in (vakannt)
Vertreter ist Dekan zur Nieden
Dekanat: 06421-3040380‬

Besucherbüro
Elisabethstraße 6
35037 Marburg

Telefon: 06421-65497
E-Mail: Gemeindebuero@Elisabethkirche.de

Anna Scholz

Pfarrerin

Schützenstraße 52
35039 Marburg

Telefon: ‭06421 8408113‬
E-Mail: anna.scholz@ekkw.de

Erntedankaltar in der Ortenbergkapelle

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Der 10 Uhr Gottesdienst in der Ortenbergkapelle

In der Ortenbergkapelle, in der Schützenstraße 39, wird seit 1963 jeden Sonntag Gottesdienst gefeiert. Im Bezirk 2, früher Bezirk Ortenberg, ist die Kapelle zusammen mit dem Pfarrhaus errichtet worden, damit es vor allem die älteren Menschen vom Ortenberg nicht so weit zum Gottesdienst haben.

So trifft sich in einer fast wohnzimmerlichen Atmosphäre hier sontags alle 14 Tage um 10 Uhr eine kleine Gemeinde. Ein besonderer Schwerpunkt ist seit einiger Zeit, dass der Gottesdienst sich an ältere Menschen wendet, die Nähe und Gemeinschaft suchen. Auch auf die Einschränkungen des Alters wird Rücksichtgenommen. Es gibt eine Schwerhörigenschleife, die es Menschen mit nachlassendem Gehör ermöglicht den Gottesdienst und die Predigt mit einer Verstärkung für das Hörgerät oder mit einem Kopfhörer wieder besser mitverfolgen und mitfeiern zu können.

Alle 2 Monate ist im Anschluss an den Gottesdienstes im Rahmen eines Kirchencafes die Möglichkeit sich auszutauschen und Gemeinschaft zu erfahren.

Gemeindeleben

Unsere abwechslungsreichen Gemeindeaktivitäten sind nicht auf bestimmte Gebäude beschränkt, sondern finden in vielfältigem Rahmen statt.

Familiengottesdienst

Jeden Sonntag (außer in den Sommer- und den Weihnachtsferien) Mehr…

Familiengottesdienst

Gottesdienst für Kids & Erwachsene mit anschl. Mittagessen im Missionshaus. Mehr…

Meditativer Gottesdienst

Das Wichtigste beim Meditativen Gottesdienst ist das meditative Gebet. Mehr…

Bibelstunde

Die Bibelstunde findet einmal im Monat im Martin Luther Haus statt. Und zwar immer Freitags um 17 Uhr. Pfr. Achim Ludwig liest mit interessierten Gemeindemitglieder immer einen fortlaufenden biblischen Text, der dann ausgelegt und im Gruppengespräch gemeinsam erschlossen wird.

Gemeindenachmittage

Christlicher Glaube in schwierigen Zeiten.
Darum geht es in den Monatlichen Gemindenachmittagen bzw. im Sommer Gemeindeabenden. Zu einem aktuellen Thema gibt es einen Vortrag und anschließend eine angeregte Disskussion und einen Austausch.
Für den Leib gibt es Kaffee / Tee und Kuchen / Häppchen. Näheres zu den nächsten Treffen erfahren sie hier:

Pilgerbegegnungen

Die Elisabethkirche ist Ziel von drei Elisabethpfaden. Um die kümmert sich der Elisabethpfad e.V., in dem die Gemeinde Mitglied ist. In der Küsterstube gibt es einen Pilgerstempel für die Pilger. In der Gebetsecke können sie stille werden und ihre Erfahrungen und Bitten in das ausliegende Gebetbuch schreiben. Der Eintritt für Pilger ist frei. Gegenüber im Treffpunkt Kirchenkiosk, können sie ihre Fragen stellen und ein Gespräch mit den ehrenamtlichen Kioskmitarbeitern führen.
Ein Pilgersaisoneröffnungsgottesdienst mit persönlichem Segen findet im Frühjahr und ein Pilgertreffen und die Pilgerkirche meist im September statt. Unterkünfte finden Pilger durch die Unterkunftsliste des Elisabethpfad e.V.:  Mehr…

Bezirkskantor Nils Kuppe

Nils Kuppe, Bezirkskantor und Leiter der Elisabethkantorei, wurde 1972 auf der Insel Pellworm im Nordfriesischen Wattenmeer geboren. Seine Kindheit verbrachte er auf Nordstrandischmoor, einer kleinen Hallig mit nur fünf Häusern. Nach Abitur und Zivildienst studierte er  Schul- und Kirchenmusik, u.a. bei Martin Haselböck, an der Musikhochschule Lübeck. Erste Berufserfahrungen sammelte er als Assistent am Lübecker Dom. Noch vor Beendigung seines Studiums wurde er als Kantor an die St.-Remberti-Gemeinde in Bremen berufen. Seit Februar 2005 ist er als Bezirkskantor für den Kirchenkreis Marburg und als Kantor und Organist an der Elisabethkirche tätig. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt neben der Chorarbeit mit Erwachsenen in der Förderung des Nachwuchses. Das zeigt sich sowohl mit dem Marburger Kinderchor als auch mit jungen Organisten. Er ist auch Dozent an der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte in Schlüchtern und leitet den Universitätschor Marburg. Konzerte führten in  viele Länder Europas und in die USA und zuletzt nach Russland.

Gerold Vorrath

Seit 2007 ist Gerold Vorrath als Organist in den kirchenmusikalischen Dienst an der Elisabethkirche integriert. Er hat außerdem die Kantorenstelle an der Universitätskirche Marburg inne und ist darüber hinaus Orgelsachverständiger des Kirchenkreises.

Erreichbar ist er unter folgender Email-Adresse: orgelvorrath@t-online.de, sowie telefonisch unter 06421-1685481.

Leo Gatzke, Leiter Posaunenchor

Leo Gatzke stammt aus einer musikalischen Familie. Er ist 1995 in Wehrda geboren und lebt in Kirchhain. Im Herbst 2003 begann er beim Posaunenchor Kirchhain Trompete zu lernen. 2010 machte er den Eignungsnachweis Posaunenchorleitung in Elbenberg. Seitdem ist er in der Posaunenchorarbeit als Mitarbeiter bei Jungbläserfreizeiten des Posaunenwerks der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und als Jungbläserausbilder in Goßfelden tätig. Seit 2008 spielt er im Posaunenchor der Elisabethkirche Trompete und im März 2012 übernahm er die Leitung des Chores.

Heike Sonneborn

Seit Februar 2007 liegt die Leitung des Holzbläserkreises der Elisabethkirche in den Händen von Heike Sonneborn. Frau Sonneborn ist Instrumentalpädagogin für Blockflöte und Fagott an der Musikschule Marburg e.V..

Sie ist ständige Fagottistin in der Jungen Marburger Philharmonie, dem Orchester der Kugelkirche sowie dem Fagottensemble "Femmes Fagottales". Außerdem arbeitet sie je nach Bedarf als Fagottistin und Kontrafagottistin mit vielen Orchestern zusammen wie z.B. SSO Marburg, Kammerorchester Marburg, Collegium Musicum Stadtallendorf, Universitätsorchester Gießen, JSO Wetzlar und JSO Hannover.

Als Blockflötistin spielt sie in der Camerata der Jungen Marburger Philharmonie zusammen mit Kerry Jago, Countertenor, Stefan Gröger, Violine, Brigitte Leppin, Cembalo und Orgel und Jan Christof Otto, Violoncello.

Kontaktmöglichkeiten:

Telefon: 06421/590374

E-Mail: fagottheike@yahoo.de 

Marburger Kinderchor

Einmal pro Woche wird es im Martin-Luther-Haus besonders lebendig, wenn sich die jungen Sängerinnen und Sänger zum Singen treffen. Etwa 50 Kinder und Jugendliche treffen sich in drei Gruppen an jedem Freitag (in der Schul-zeit) im Martin-Luther-Haus, um mit Nils Kuppe zu singen. Dabei steht die „klassische Chormusik“ im Vordergrund. Jedes Jahr singt der Marburger Kin-derchor beim Weihnachtsoratorium in der Elisabethkirche mit. Auch bei der Nacht der Chöre und bei eigenen Konzerten ist er zu hören. Neben dem Sammeln wertvoller Gesangserfah-rung und der musikalischen Früherziehung kommt bei den Kleinen natürlich auch der Spaß am Singen nicht zu kurz. Proben während der Schulzeit immer Freitags im Martin-Luther-Haus, Johannes-Müller-Str. 1
  • 15.00 -15.45 Uhr: "Die Kleinen" Hier starten die jüngsten im Alter von 5 Jahren. Die Freude an Musik und Bewegung sowie das Kennenlernen der eigenen Stimme stehen hier im Vordergrund.

  • 16.00 -17.00 Uhr: "Die Großen" In dieser Gruppe beginnen die Kinder, wenn Sie ei-nen guten Umgang mit Ihrer Stimme gelernt haben, frühestens in der zweiten Klas-se. Wir singen schon ansruchsvollere Stücke. Highlight ist das Mitsingen beim Weih-nachtsoratorium am zweiten Adventswochenende in der Elisabethkirche

  • 17.00 Uhr 18.00 Uhr: "Kurrende" Ab der fünften Klasse bereiten sich die Jugendlichen in der Kurrende hauptsächlich auf die Oratorien vor, die sie mit der Kantorei der Eli-sabethkirche aufführen
Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Der Marburger Kinderchor ist eine übergemeindliche Einrichtung des Kirchenkreises Marburg. Informationen gibt es bei BZK Nils Kuppe, Tel.: 06421/5907639 oder unter kirchenmusik@elisabethkirche.de  

Bezirkskantor Nils Kuppe
Johannes-Müller-Str. 1
35037 Marburg
Tel. 06421-5907639

Posaunenchor der Elisabethkirche

Der Posaunenchor der Elisabethkirche besteht seit 35 Jahren und wird seit März 2012 von Leo Gatzke geleitet. Zu den Aufgaben des Posaunenchores gehört die Begleitung der Gottesdienste und Veranstaltungen der Elisabethkirchengemeinde. Darüber hinaus spielt der Posaunenchor auch zu besonderen Anlässen im Marburger Stadtgebiet. Höhepunkt ist jedes Jahr die traditionelle Bläsermusik im Kerzenschein, die am Samstag vor dem 3. Advent stattfindet. Aber auch ein weiteres Konzert des Chores, die Sommerserenade am ersten Juliwochenende, erfreut sich steigender Beliebtheit. Anfänger werden in mehreren Gruppen ausgebildet von Leo Gatzke, Jan Huber und Thomas Huber. Der Posaunenchor probt immer donnerstags um 19.30 Uhr im Martin-Luther-Haus (Johannes-Müller-Str. 1). Neue Mitspieler sind jederzeit herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich vorher bei Leo Gatzke (Tel. 06422/9449947, Leogatzke@web.de). <Download Probenplan 1. Halbjahr 2020>

Foto: Stefan Aumann

Foto: Stefan Aumann

Foto: Martin Becker

Foto: Leo Gatzke

Foto: Leo Gatzke

Foto: Leo Gatzke

Flötenkreis

Der Flötenkreis trifft sich jeden Dienstag um 17.30 Uhr im Martin-Luther-Haus (Johannes-Müller-Str. 1, 35037 Marburg). Wir sind 15 Frauen und Männer, die gern Blockflöte spielen, von Sopran bis Großbass.

Unsere Literatur umfasst alte Lieder und Tänze und  Kirchenmusik aus Barock, Klassik und Romantik.

Wir spielen regelmäßig in Gottesdiensten, beim offenen Weihnachtsliedersingen und bei vielen anderen Gelegenheiten in unserer Gemeinde. Ständchen in den Marburger Altenheimen gehören auch dazu.

Wir würden uns auch freuen, wenn noch neue Mitspieler dazu kommen würden.

Die Leitung hat Heike Sonneborn

Jungbläsergruppe

Nicht Blech reden – Blech blasen!   Hast Du Lust, mit anderen Leuten in Deinem Alter ein Blechblasinstrument zu erlernen? Die Jungbläsergruppe der Elisabethkirche probt immer donnerstags von 18:00 – 19:00 Uhr im Martin-Luther-Haus (Johannes-Müller-Str. 1)

Du solltest mindestens 8 Jahre alt sein. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Gerne kannst du auch deine Freunde mitbringen! Musikalische Vorkenntnisse sind gut – aber keine Voraussetzung. Unter Anleitung eines ausgebildeten Chorleiters und der Unterstützung durch das Posaunenwerk wollen wir musikalische Grundkenntnisse erlernen, sowie Ansatz und Lippen trainieren. Dabei soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen.

Es besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit, mit der Gruppe an Freizeiten des Posaunenwerks der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck teilzunehmen!

Wir freuen uns auf Dich!

Auskünfte über:
Ausbilder/Posaunenchor: